Tanzen in Steglitz und Hellersdorf

Wichtige Informationen:

Der Lockdown hält an… aktuell für Tanzschulen/Tanzvereine sicher noch mindestens bis 24. April 2021

Ja, es ist notwendig, weil Eure Gesundheit oberste Priorität hat und die Politik im Krisenmanagement versagt.

 


Informationen des TSZ Phönix e. V. vom 21.12.2020

Liebe Mitglieder des TSZ Phönix e. V., liebe Tänzerinnen und Tänzer,

durch die Erfahrungen in den vergangenen Monaten mit nicht eingehaltenen Versprechen und großen Ankündigungen unserer Regierung, haben wir das was nun passiert ist fast nicht anders erwartet. Deswegen war die Überraschung nicht groß, als wir den Bescheid für die Beantragung der Novemberhilfe für unseren Verein erhalten haben.

Danach haben gemeinnützige Vereine KEINEN Anspruch auf Kompensation des durch den Lockdown entstandenen Umsatzausfalls. Diese steht wohl nur Vereinen zu, die, wie von unserem Steuerberater formuliert „gewerblich am Markt tätig sind“. Das wären dann nach meiner Recherche zum Beispiel der FC Bayern München oder Borussia Dortmund. Vereine wie der TSZ Phönix e.V.,  denen es durch ihre Gemeinnützigkeit nicht erlaubt ist Gewinne zu erzielen und damit Rücklagen zu bilden, werden demnach aus, auch den Vereinen zugesagten, November- und Dezember-Hilfen keinen einzigen Euro erhalten. Die Tatsache, dass wir als gemeinnütziger Verein (aus Mangel an Trainingszeiten in öffentlichen Hallen) teure gewerblich Mieten zahlen und feste Mitarbeitern und Honorarkräfte beschäftigen, wird an dieser Stelle nicht berücksichtigt. Darauf, wie absurd das ist, möchte ich hier nicht weiter eingehen. Ich glaube das erschließt sich jedem selbst und zeigt einmal mehr, wie der Staat entgegen den öffentlichen Versprechen genau die, die wirklich Hilfe bräuchten und seit Monaten um ihre Existenz kämpfen müssen, im Stich lässt und vorführt.

Obwohl wir der staatlichen Volkshochschule und der Musikschule unsere Räume zum Selbstkostenpreis großzügig zur Verfügung stellen, haben wir nicht einmal Anspruch auf den Mietausfall. Denn diese Institutionen zahlen nur die stattfindenden Termine.

Wenn wir als Vorstand etwas positives aus dieser Krise mitnehmen werden, dann ist es die in unserem Verein gelebte Loyalität, die ihr uns in den vergangenen Monaten bewiesen habt. Diese haben wir leider an anderen Stellen vermisst. Daher finden wir auch den Hinweis der Finanzbehörde unmoralisch, dass gemeinnützigen Vereinen Mitgliedsbeiträge auch im Lockdown zustehen und  Zahlungen eingefordert werden sollten. Gerade jetzt, wo viele unserer Mitglieder selbst um ihre Existenz kämpfen oder Einbußen haben, möchten wir uns davon distanzieren. Es wurde daher einstimmig im Vorstand beschlossen, auf Mahnungen für nicht bezahlte Beiträge zu verzichten.

Es ist in der jetzigen Situation gut zu wissen, dass Ihr geschlossen hinter dem Verein steht. Dafür können wir Euch nur einmal mehr danken.

Mit herzlichen Grüßen,

Euer Dimitri Zamanskij


Zwischenbericht zum 2. Lockdown – vom 03.12.2020

Liebe Freunde, liebe Kunden,

der Lockdown Light wurde gestern von der Bundesregierung und den einzelnen Landesregierungen bis zum 10. Januar 2021 verlängert. Hintergrund dafür sind die nicht wesentlich gesunkenen Infektionszahlen seit Beginn des 2. Lockdowns. Spätestens jetzt müsste eigentlich die Frage gestellt werden, ob die bisher ergriffenen Maßnahmen sinnvoll sind und ob nicht die falschen Branchen zur Schließung Ihrer Unternehmen gezwungen werden. Es steht außer Frage, dass Handlungsbedarf besteht. Die aktuell geltenden Regelungen sind jedoch offensichtlich nicht zielführend und damit nicht geeignet, das Infektionsgeschehen in dem Maße einzudämmen, wie es dringend erforderlich wäre.

Im Gegenzug bedeuten diese nicht wirksamen Maßnahmen eine zunehmende Existenzbedrohung für alle betroffenen Branchen, wie auch für uns. Für uns kommt dieser sogenannte Teil-Lockdown einem Voll-Lockdown gleich – mit dem Unterschied, dass sich dieser nun über Monate ziehen wird und nicht nur über wenige Wochen.

Die von der Landesregierung öffentlich und vollmundig angekündigte Ausgleichszahlung für Mieten und Lohnkosten, mit der gerade mal ein Teil unserer Fixkosten für November hätte gedeckt werden können, haben wir bis heute nicht erhalten. Statt dessen stehen nun Abschlagszahlungen im Raum, die nach und nach frühestens im Dezember, vielleicht auch, wenn überhaupt, erst im Januar ausbezahlt werden sollen. Gleichzeitig wurde aber der Kündigungsschutz für Mieter seit Oktober nicht verlängert, so dass bei nur sechswöchigem Mietrückstand eine Kündigung vom Vermieter rechtens wäre. Zu der Enttäuschung, so im Stich gelassen zu werden, kommt bei mir auch der Ärger dazu, dass die Öffentlichkeit davon nichts mitbekommt und dieser vorgespielt wird, dass wir als Unternehmer tatsächlich großzügig unterstützt würden.

So wächst die Frustration über die immer wieder ausbleibende staatliche Unterstützung in einer nicht selbstverschuldeten Situation auch bei mir zunehmend. Hier wird eine ganze Branche gezwungen, Existenzen und Arbeitsplätze zu opfern, ohne diese Maßnahmen mit einer erfolgreichen Reduzierung der Fallzahlen oder sonstigen schlüssigen Argumenten rechtfertigen zu können oder zumindest einen Ausgleich für die Betroffenen zu leisten.

Umso mehr weiß ich Ihre selbstlose und ehrliche Unterstützung zu schätzen, die Sie uns mit Ihren Mitgliedsbeiträgen zukommen lassen. Es bedeutet für uns eine unsagbar große Hilfe bei unserem täglichen Kampf. Nur mit Ihrer Unterstützung und Ihrem Wohlwollen haben wir es bisher geschafft, alle Arbeitsplätze zu erhalten, unsere Existenz zu sichern.

Daher bin ich neben all der Wut und Frustration in erster Linie dankbar. Für Ihr Vertrauen in uns, für Ihre Beiträge, für Ihre Freundschaft. Das zeigt mir und meinem Team, dass Sie an uns glauben und dass es sich lohnt weiterzumachen. Für Sie, unsere Kunden und Freunde!

Ich wünsche Ihnen und Ihren Lieben trotz allem eine besinnliche Vorweihnachtszeit.

Ihr Dimitri Zamanskij


WILLKOMMEN !!!

Das Tanzsportzentrum Phönix e.V. seit 10 Jahren der Hotspot für alle Tänzer, denen eine Tanzschule nicht mehr genug ist. In unserem leistungsorientierten Tanzsportverein finden ambitionierte Hobby- und Turniertänzer qualifizierte Trainer und optimale Trainingsbedingungen an zwei Standorten: in Steglitz und Hellersdorf. Professionelle Trainer, moderne Trainingsräume, Gruppentraining oder Einzelunterricht ganz nach dem Motto: „Tanzstunde war gestern, ab heute wird richtig trainiert!“ geben unsere Trainer die Erfahrungen ihrer eigenen sportlichen Karriere jeden Tag an die Tänzer weiter.

 

Kommen Sie doch einfach mal vorbei!